Über mich

LOGO-YOGA von Mag. Elisabeth Gelhart

Als Krankenschwester zur Logopädin

Mein Werdegang

Mein beruflicher Weg im Gesundheitswesen begann Anfang der 90er Jahre als Krankenschwester auf einer internen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried im Innkreis.

Als im Jahr 1998 eine Logopädieakademie in Ried i. I. eröffnet wurde, um den Bedarf an Therapeutinnen in der ländlichen Region zu decken, war ich in diesem ersten Jahrgang als Logopädie-Studentin dabei. Nach der Ausbildung war für mich klar, dass ich im neurologischen Bereich arbeiten möchte.

Mein erster Arbeitsplatz als Logopädin war im Rehazentrum Jesuitenschlössl in Passau. Danach war ich im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz tätig – ebenfalls im Bereich der Neurologie und Rehabilitation. Der Weg führte mich nach Ried i.I. zurück, wo ich als stellvertretende Direktorin in der Akademie für Logopädie arbeitete. In dieser Zeit unterrichtete ich in den Bereichen Aphasie, Dysarthrie, Dysphagie und Fazialisparese. Außerdem betreute ich Abschlussarbeiten von Studentinnen.

Die Akademie wurde nach einigen Ausbildungsjahrgängen geschlossen, als die Ausbildung der therapeutischen Berufe vom Akademiestudium in ein Fachhochschulstudium umgestellt wurde Die Ausbildung von LogopädInnen erfolgt in Oberösterreich seither wieder nur im Zentralraum. In der Zeit, als ich in der Akademie für Logopädie tätig war, machte ich eine Sonderausbildung am AKH Wien (Mangement im gehobenen medizinisch-technischen Dienst) und begann mein Studium der Gesundheitswissenschaften an der UMIT Tirol (Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technologie).

Seit 2010 bin ich als freiberufliche Logopädin mit der Spezialisierung auf neurologische Patienten tätig. Kurz nach Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit war ich eine Zeit lang FreiberuflerInnenvertretung beim Landesverband der LogopädInnen für Oberösterreich.

Im Rahmen meiner Abschlussarbeit des Studiums Gesundheitswissenschaften habe ich mich mit dem Thema „Tiergestützte Therapie“ beschäftigt. In dieser Zeit habe ich mit meinem ersten Hund Filippo (einem damals bereits 9-jährigen Hund aus dem Tierheim) die Therapiehundeausbildung beim Verein „Tiere als Therapie“ gemacht. Auch mit meinem zweiten Hund, einem Papillon mit dem Namen Jamie, machte ich die Therapiehundeausbildung. Er begleitet mich (mittlerweile 11-jährig) weiterhin häufig zu meinen Patienten.

Im Jahr 2012 habe ich eine Ausbildung in der Journalistenakademie (jetzt Journalismusakademie) gemacht, wo die Idee entstanden ist, ein therapeutisches Magazin zu gründen mit dem Namen „Therapiewissen“. Eine Ausgabe zum Thema Schluckstörungen ist entstanden. Es hätten weitere Ausgaben folgen sollen, aber ich begriff bald, dass es nicht möglich ist, ein Magazin mit regelmäßigen Ausgaben mehr oder weniger alleine auf die Beine zu stellen.

So stellte ich schweren Herzens dieses Projekt ein. Ich hatte bereits Ausgaben zu den Themen Atemtherapie, Musiktherapie und Tanztherapie geplant und dazu recherchiert. Ich habe daraufhin den Rat eines Journalisten befolgt, mich der Zeit anzupassen und digitale Medien zu nutzen.

Einige Jahre habe ich einen Blog zum Thema Therapiehunde geschrieben, den ich aber aufgegeben habe, als ich mich in ein Projekt ganz abseits der Logopädie gestützt habe. Ich habe nebenberuflich als Franchisenehmerin einen Bio-Regional-Laden betrieben, der mich, wirtschaftlich gesehen, Kopf und Kragen gekostet hat und mich damit in eine tiefe Lebenskrise und in die schwierigste Zeit meines Lebens gestürzt hat. Aus der Krise heraus gefunden habe ich mit Aus- und Fortbildungen und der regelmäßigen eigenen Praxis in den Bereichen Yoga, Atmung, Entspannung, Achtsamkeit und Stimmtherapie, die mir meine Berufung wieder deutlich gemacht haben. In den letzten Jahren gilt mein Interesse neben den neurologischen Störungsbildern zunehmend auch der Therapie von Atem- und Stimmstörungen.

Die YogalehrerInnenausbildung der Yogaakademie Austria (abgeschlossen 2020) hat dazu maßgeblich beigetragen. Mir wurde bewusst, dass viele Techniken, die im Yoga angewendet werden, bereits in der Atem- und Stimmtherapie Einzug gefunden haben und regelmäßig angewendet werden – zwar oft mit einem anderen Focus und in abgewandelter Form, aber die Verbindung war für mich offensichtlich. Nach weiteren Ausbildungen und Fortbildungen im Bereich des Yoga und im Bereich der Stimmtherapie begann ich immer mehr auch Techniken des Yoga in die Stimmtherapie zu integrieren.

Aktuell mache ich eine Nada-Yoga Ausbildung im Schloss Goldegg. Nada Yoga ist der „Yoga des Klanges“. Diese Ausbildung eröffnet noch einmal ganz andere Welten im Zusammenhang zwischen Yoga und Stimmtherapie. Geleitet wird die Ausbildung von einem Yogalehrer der Yogaakademie Austria, Fabian Scharsach und von Aurelio C. Hammer, der seit mehr als 30 Jahren die Wege und Wirkungen des Klanges erkundet.

In mir wächst mehr und mehr der Wunsch, den Yoga professionell in die Stimmtherapie zu integrieren und mich auch intensiver mit dem wissenschaftlichen Aspekt der Wirkung des Yoga, vor allem des Nada Yoga, im Bereich der Stimmprophylaxe und Stimmtherapie zu beschäftigen. Um meine persönlichen Erfahrungen und Interessantes von meinen Recherchen zu diesem Thema zu teilen, habe ich mich entschieden, einen Blog in die Homepage zu integrieren.

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Termine für Logopädie, Yoga und Stimmtraining können wir gerne individuell vereinbaren. Logopädie ist sowohl mit, als auch ohne ärtzliche Zusweisung möglich.